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hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88 (BMW-E24-Forum)

Andreas Schneider @, 73312 Aufhausen, Montag, 06. April 2020, 19:42 (vor 89 Tagen) @ petersechser

Hallo Peter,

Sofern jetzt der Nullpunkt der Regelung an beiden Positionen in der geometrischen vertikalen bzw. horizontalen Mitte der beiden Hebel ist,hat das System seine höchste Genauigkeit,weil der mögliche Verstellweg innerhalb des Niveaugerätes der größte ist und dadurch und am besten differenzieren kann.Soweit der theoretische Fall.

da bin ich ebenfalls der Meinung, aber ....

Im ungünstigeren Fall,wenn zB. die Kugelgelenkstange zu kurz oder zu lang für den optimalen
Regelfall eingestellt ist.oder wenn die beiden Verstellhebel falsch eingestellt sind,oder sogar sich die Fehlermöglichkeiten summieren,bleibt an der Verstellwelle des Niveaugerätes weniger oder kaum noch Drehbewegung und das Indikationssystem arbeitet fast nur punktuell auf kürzesten Wegen.
Wenn das so mal gerade 30 oder 20 Jahre läuft,wird die Ansprechgenauigkeit leiden und so quasie eines Tages außer Tritt kommen.

da nicht...
die Schaltung ist ungeheuer präzise und es ist völlig egal, ob Du 1mm oder 10mm von der Nullposition weg bist - sie wird dann nachregeln. Sie macht keine "analoge Überlegung" wieviel Aktion erforderlich wäre.

Und jetzt kommt ein Zusatzfehler ins Spiel: die Druckspeicher haben nicht mehr Gasdruck,um die Federn hochzudrücken,sondern nur der knochenharte Öldruck überfährt die Regelwirkung vom Niveaugerät und öffnet durch die Überdruckregelung bei "hoch" kurz danach wieder auf "ab".

Eventuell wird jemand sagen,dass meine laienhafte Darstellung falsch ist.

soweit ich die Funktion der Druckspeicher verstanden habe (Danke Erwin an der Stelle),
sollte das so nicht der Fall sein

Trotzdem werde ich als einer der Betroffenen erst mal die DRuckspeicher ersetzen.Danach werde
ich versuchen an der Hebelübersetzung zum Niveaugerät die geometrischen Verhältnisse zu messen und zu justieren.Und zusätzlich werde ich versuchen am Niveauregler die Klemmung des
Verstellhebels etwas zu drehen,um im Gerät einen neuen Betriebsnullpunkt einzuspielen,der nicht mehr auf dem alten Verstellfeld liegt.

das würde ich erst dann überhaupt in Erwägung ziehen, wenn der Schalter/Regler überholt ist.
Praktisch alle Schalter die ich bisher zur Reparatur bekommen habe, hatten das gleiche Problem.
Es ist das Poti welches vom Hebelarm betätigt wird.
Das wird so exakt auf die gleiche Stelle bewegt, dass sich dort die Kohleschicht abreibt.
Sobald hier kein Kontakt mehr gegeben ist, beginnt das Rodeo.

Egal was Du mit dem Gestänge machst, die Schaltung wird immer versuchen exakt diese Stelle zu treffen.
Daher sorge ich beim Überholen dafür, dass elektrisch gesehen eine andere Stelle der Kohleschichtbahn die Mitte ist und die Schaltung fährt dann um ihren neuen Nullpunkt herum.
Erst dann würde eine Feinjustierung vom Gestänge Sinn machen, bzw ist sogar erforderlich
da sich der Hebelarm ein klein wenig von der 90° Position verdrehen muss um die Mitte zu finden.


Gruß
Andi

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