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Kleine Umfrage - erbitte eure Meinung (BMW-E24-Forum)

TH ⌂ @, Bottrop, Mittwoch, 12. Januar 2022, 13:21 (vor 14 Tagen) @ honyama

Hi,

ich glaube, dass Du, wie der Volksmund es so schön sagt, mit den Themen mal "ein ordentliches Fass" aufgemacht hast. Den Fragebogen habe ich aber nicht ausgefüllt.

Die Elektromobilität wird ggf. ein Teil der Mobilität werden aber diese nicht vollständig und ausschließlich ersetzen. Mobilität muss im großen Ganzen betrachtet werden und so "sinnvoll" eingesetzt werden, wie es derzeit möglich ist. Nach mehreren Berichterstattungen ist meine Meinung diese, dass der Diesel auf der Langstrecke weiterhin eingesetzt werden sollte und das Elektroauto nur in der Stadt. Der Wasserstoffantrieb wird irgendwann dem Diesel/Verbrenner beiseite gestellt, wenn Infrastruktur und Politik dazu bereit sind und sofern es der Lobbyismus der Elektroautobranche auch mal zulässt. Das Verbrennungsmotoren vollkommener Blödsinn sind, halte ich für Schwachsinn, ebenso die Auslagerung einer Kerntechnologie Deutschlands samt Fertigung ins Ausland ab 2030. Die im Mittel 400 bis 600 Kilogramm Komfortextras pro Auto, sind schon Blödsinn, hat es zu Kindheitszeiten auch nicht gegeben und müssen sowohl aus den Autos als auch aus den Köpfen der Menschen wieder raus, so dass dann auch die Verbräuche weiter automatisch runter gehen. Auch der voranschreitende Technik- und Assistenzwahnsinn muss im Auto gestoppt werden. Vom Fensterkurbeln und der natürlichen Klimaanlage (Fenster / Schiebedach offen) ist mir bekanntlich noch kein Mensch von gestorben. Das Navi macht Sinn, den Autoatlas aus Papier hat aber dennoch fast jeder im Oldtimer mit dabei. Simple Autos mit simplen Ausstattungen können wenig verbrauchen, so wie es ein VW Lupo oder ein Audi A2 beispielsweise mal vorgemacht haben. Es wird nicht ohne Opfer oder massive Einschnitte im Leben funktionieren. Da das aber keiner will, wird es auch nicht so vorangetrieben, wie es sollte... .

Es mag bestimmt schon zehn Jahre her sein, wo die Oldtimer Markt oder Oldtimer Praxis einen sehr großen Bericht dazu verfasst hatte, warum ein ein 60er Jahre VW Käfer trotz 7 bis 9 Liter Verbrauch noch immer die Nachhaltigkeitsrechnung gegenüber dem nächst neueren Modell bis heute gewinnt. Das Hauptargument sind entfallende Rohstoffgewinnung, Transport über Weltmeere und Energiekosten bei der Fertigung. Die Politik sieht das irgendwie anders, kann aber das Thema oder den Bericht nicht mit Gegenzahlen entkräften. Im gleichen Heft oder gleichen Artikel hatte man seinerzeit berichtet, warum z.B. eine Mercedes S-Klasse des Typs W220 niemals ein Oldtimer werden könnte. Der Grundtenor ist der Kampf zwischen der simplen Mechanik und der modernen Elektronik, wobei letztere aufgrund der zahlreichen Updates und Umprogrammierungen immer gegenüber der Mechanik verlieren wird. Auch die Erkenntnis ist irgendwie nicht neu, aber es hat mal jemand zu Papier gebracht...

Mein 635er hat nun auch schon längst die 250tsder Marke an Kilometern geknackt. Der Verbrauch kann je nach Gasfuss bei 9 Liter auf 100 Kilometer liegen. Die Reichweitenmarke von 700 Kilometer mit einer Tankfüllung ist auch schon mehrfach geschafft worden. In nunmehr über 19 Besitzjahren ging nur wenig kaputt. Nachhaltiger kann man wohl kaum ein Auto instandsetzen, da noch Ersatzteile vorhanden sind und diese einfach nur erst einmal aufgebraucht werden. Die wenigsten Teile werden aber nachgefertigt. Leider.

KI halte ich persönlich für gefährlich. Wenn eine KI mit der Aufgabe gefüttert werden sollte, das Klima auf dem Planeten zu retten, müsste die Antwort des KI doch nur lauten, dass der Mensch weg muss. Oder nicht?

Autonomes Fahren ist wohl ein Thema, welches man mit den Menschen diskutieren müsste, die keinen Oldtimer fahren ;-)

Gruss, Thomas


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